Aktuelles

Festschrift für die Leiterin des Wiener Österreich Zentrums Marija Wakounig

Christoph Augustynowicz – Ferdinand Kühnel (Hgg.), Vom Meer zu den Bergen. Festschrift für Marija Wakounig, (Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft - Geschichte, Bd. 20) Wien/Berlin 2024, pp. 386, Lit Verlag.

Verlagsinfo

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Filmvorführung und Podiumsdiskussion: IN DER QUELLE ERFASST. SLOWENISCHE LEBENSBORN-KINDER

Dokumentarfilm von Maja Weiss, in Kooperation mit der Schriftstellerin Nataša Konc Lorenzutti


Datum: Dienstag 28. Mai 2024, ab 18:00 Uhr, Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien

Nach dem Überfall auf Jugoslawien haben die Nationalsozialisten auch in den besetzten slowenischen Gebieten das Lebensborn-Rassenexperiment an slowenischen Kindern durchgeführt. Die Dokumentarfilmerin Maja Weiss und die Schriftstellerin Nataša Konc Lorenzutti haben sich auf Spurensuche nach den gestohlenen slowenischen Kindern gemacht und eine berührend-erschütternde Dokumentation über den kaum bekannten slowenischen Kinderraub für rassische Zwecke erstellt.

Organisation: Marija Wakounig und Slowenisches Kulturinformationszentrum Wien (SKICA), Bela Film/Zavod Maja Weiss

Plakat

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AUSSTELLUNG und PODIUMSGESPRÄCH: Kulturelle Brücken in Europa - Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945


Podiumsgespräch: Vertreibung, Flucht und Backoffice. Zum Engagement von böhmischen und mährischen adeligen Frauen nach 1945
Podiumsgespräch

Mittwoch, 26. Juni 2024, 18.15 Uhr, Hörsaal des Instituts für Osteruopäische Geschichte
der Universität Wien, Spitalgasse 2/Hof 3/Eingang 3.2, Wien

Vertreibung, Flucht und Backoffice.
Zum Engagement von böhmischen und mährischen adeligen Frauen nach 1945 Ein Podiumsgespräch über Wege, Umwege, Kontakte und Hilfen nach 1945 mit Aglaë Hagg-Thun, Johanna El Khalak-Haugwitz und Franz Thun im Rahmen der Ausstellung Kulturelle Brücken in Europa. Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945.

Moderation: Zuzana Jürgens (München) und Marija Wakounig (Wien)

Das Gespräch soll den Anteil von adeligen Frauen offenlegen und würdigen, die nach 1945, als sie mit ihren Familien aus der Tschechoslowakei vertrieben wurden oder vor den Kommunisten geflohen waren, über den Eisernen Vorhang hinweg und abseits der Öffentlichkeit Kontakt mit der ehemaligen Heimat (vlast) aufrecht erhielten, die Beziehungen zu Verwandten, Freunden sowie ehemaligen Angestellten nicht abreißen ließen und das Bewusstsein gemeinsamer kultureller Wurzeln pflegten.

Einladung zum Podiumsgespräch

Ausstellung

15. 5. – 30. 9. 2024
Galerie auf der Pawlatsche
/ Institut für Slavistik
der Universität Wien
Spitalgasse 2/Hof 3/
Eingang 3.3, Wien

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Juni: Dienstag, 14.00–18.00 Uhr,
und Donnerstag,10.00–14.00 Uhr.

Juli - September:
Dienstag und Donnerstag,
10.00-13.00 Uhr

Zur Voranmeldung für den Besuch der Ausstellung sowie für weitere Informationen nutzen Sie bitte die E-Mail-Adresse: kulturelle.bruecken@gmail.com

Flyer

Veranstalter
Institute für Osteuropäische Geschichte und Slawistik der Universität Wien, Österreich und Ostmitteleuropa Zentrum Wien, Universitätsbibliothek Wien/Fachbibliothek Osteuropäische Geschichte und Slawistik, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Tschechisches Zentrum Wien und der Kreuzherrenorden/ Karlskirche.

Kulturelle Brücken in Europa sind eine Ausstellung des Adalbert Stifter Vereins (München) und des Instituts zur Erforschung für totalitäre Regime (Prag) ind Kooperation mit Post Bellum.

 

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Ausstellungseröffnung: Kulturelle Brücken in Europa. Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945


wir laden Sie herzlich zur Vernissage der Ausstellung Kulturelle Brücken in Europa. Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945, die am Mittwoch, dem 15. Mai 2024, um 18.15 Uhr im Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte, Universitätscampus, Hof 3, Spitalgasse 2 in Wien stattfindet.

 
Programm der Vernissage:

  • Begrüßung und Moderation: Marija Wakounig (Institut für Osteuropäische Geschichte)
  • Grußworte: Zuzana Jürgens (Adalbert Stifter Verein) – Jiří Šitler (Botschafter der Tschechischen Republik in Wien) – Marek Pučalík (Rektor der Karlskirche in Wien)
  • Festansprache: Tomáš Czernin (stellvertretender Vorsitzende des Senats der Tschechischen Republik)
  • Diskussion mit: Richard Belcredi – Ferdinand Trauttmansdorff – Marija Wakounig – Jan Županič und Václav Horčička (beide Institut für Weltgeschichte der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Prag).



Die Ausstellung beleuchtet das Engagement des Adels aus den böhmischen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel von Richard Belcredi, Johanna von Herzogenberg, Ferdinand Kinsky, Nikolaus Lobkowicz, Franz Schwarzenberg, Karl Schwarzenberg, Pater Angelus Waldstein-Wartenberg OSB, Daisy Waldstein-Wartenberg sowie der Familie Thun.

Ausstellungsort ist die Galerie auf der Pawlatsche, Eingang: Institut für Osteuropäische Geschichte, Universitätscampus, Hof 3, Spitalgasse 2, 1090 Wien

Ausstellungsdauer: bis 30. September 2024

Plakat Deutsch / Plakat Tschechisch
 
Eine Ausstellung des Adalbert Stifter Vereins und des Instituts zur Erforschung der totalitären Regime in Zusammenarbeit mit Post Bellum.
 
Veranstalter: Institute für Osteuropäische Geschichte und Slawistik der Universität Wien, Österreich und Ostmitteleuropa Zentrum Wien, Universitätsbibliothek Wien/Fachbibliothek Osteuropäische Geschichte und Slawistik, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Tschechisches Zentrum Wien und der Kreuzherrenorden/Karlskirche.


Gefördert durch: Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bayerisches Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales und Deutsch-Tschechisches Zukunftsfonds.

 

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Ringvorlesung: EINE (UN-)TRENNBARE GESCHICHTE? Österreich-Slowenien vom Mittelalter bis heute


LV-Leiterin: Marija Wakounig

Wann: Sommersemester 2024, 5.3.2024 Begrüßung – Vorstellung – Einführung von Marija Wakounig

Zeit: Dienstags 11:15 – 12:45 Uhr

Wo: Hörsaal, Institut für Osteuropäische Geschichte


Im Rahmen der Vorlesung Eine (un-)trennbare Geschichte? wird das politische, sozio-ökonomische, ethnisch-sprachliche, kulturelle und zwischenmenschliche Beziehungsgeflecht zwischen den beiden Nachbarn Österreich und Slowenien vom Mittelalter bis heute beleuchtet.

In der als Ringvorlesung konzipierten Lehrveranstaltung werden slowenische und österreichische Kolleg*innen aus ihren neuesten Forschungen in Doppelvorträgen pro LV-Einheit vortragen, die sie im Rahmen des von beiden Akademien (Österreichische Akademie der Wissenschaften/ÖAW und Slovenska Akademija Znanosti in Umetnosti/SAZU) initiierten gemeinsamen Geschichtsbuchprojektes erarbeitet haben. Am Ende des Ringvorlesungszyklus ist ein Runder Tisch mit den slowenischen und österreichischen Herausgebern geplant.

Die Teilnahme der slowenischen Beiträger*innen wird aus Mitteln des Wiener Österreich- und Ostmitteleuropa Zentrums finanziert

Programm/Plakat

Vorlesungsverzeichnis

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CfA: Botstiber Visiting Professorship at the Austrian Studies Program at the UC Berkeley Institute of European Studies


The UC Berkeley Austrian Studies Program welcomes applications for the 2025 Botstiber Visiting Professorship

The Austrian Studies Program at the UC Berkeley Institute of European Studies is pleased to welcome faculty applications for the position of Visiting Professor, to teach the newly created Botstiber Compact Seminar in Austrian Studies, established with the generous support of The Botstiber Institute for Austrian-American Studies (BIAAS)(link is external).

The next Botstiber Compact Seminar in Austrian Studies at UC Berkeley will be offered at the beginning of the Spring 2025 semester (5 weeks, starting January 21, 2025, ending February 25, 2025).

We invite seminar topics related to Austrian literature, history, or culture, in the broadest sense. Interdisciplinary approaches and themes are encouraged.

Full CfA

Deadline: May 31, 2024

For further information, please contact Jeroen Dewulf at jdewulf@berkeley.edu

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CfP: Genealogies of Memory 2024 - Gentry, Nobility, Aristocracy: The Post-feudal Perspectives

The vital and complex role of the landowning elites in the political, economic, and cultural history of Europe has been extensively researched, resulting in a wealth of literature. However, the question of how this role has been remembered since the dissolution of these elites as a social class, and what the implications of this memory and legacy are for contemporary European societies, has only recently been addressed by sociologists, historians, and anthropologists.

The opening hypothesis of the conference is that post-feudal social structures, which were a consequence of the power dynamics between the landowners and peasants, can be examined through a perspective of the longue durée. The existence of landowners as a class was brought to an end by political decisions and revolutionary movements, or gradually transitioned into social and political systems based on more democratic principles. This led to various legacies from the past, modes of remembrance, and finally, legal and economic circumstances. These diverse trajectories serve as a reminder of the East-West dichotomy in Europe, as in part of Central and Eastern Europe the end of the landowners' domination came with bloodshed and violence, as part of the making of the ‘Bloodlands’. However, our aim is to go beyond this dichotomy and see whether schemes other than East-West can be employed to understand the diversity of the gentry, nobility and aristocracy history in Europe.


When:25-27 September 2024
Where: Faculty of Modern Languages ​​at the University of Warsaw
Deadline for submissions: 19th of May 2024


Full CfP
 

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Ausschreibung Bischof-DDr.-Stefan-László-Preis 2024


Bewerbungsfrist bis Freitag, 24. Mai 2024

Die „Bischof-DDr.-Stefan-László-Gesellschaft“ vergibt im Jahr 2024 wieder den nach dem verstorbenen ersten Diözesanbischof benannten „Bischof-DDr.-Stefan-László-Preis“ in Höhe von € 3.500,-- (möglichst für Dissertationen). Zusätzlich können auch (maximal zwei) Anerkennungspreise (für Master- und Bachelorarbeiten) zur Verleihung gelangen. Diese sind mit je € 1.000,-- dotiert.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Die schriftliche Bewerbung um den „Bischof-DDr.-Stefan-László-Preis“ ist bis Freitag, 24. Mai 2024, im Bischofshof in 7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21 mit dem Vermerk „Bischof-DDr.-Stefan-László-Preis“ formlos einzureichen.

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Neue Incoming- und Outgoing Stipendienprogramme des OeAD für 2024/2025

Hier alle Links und Informationen für die Incoming-Stipendienprogramme:

OeAD Incoming Scholarship Programmes and further grants for 2024/2025
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Hier alle Links und Informationen für die Outgoing-Stipendienprogramme - Marietta Blau-Stipendien der Österreich-Zentren

Outgoing Stipendienprogramme des OeAD 2024/25 (Minnesota, Jerusalem, New Orleans und Alberta/Edmonton)